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Acht Menschen werden durch Dämpfe verletzt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: HKnochi   
Mittwoch, den 16. Januar 2013 um 09:25 Uhr

 

Transporter
Der Transporter verlor Chemikalien. (FOTO: JAN HELMECKE)
HALLE (SAALE)/MZ. Schnee und Eisglätte sorgten in der Nacht zum Sonnabend für kilometerlange Staus auf den Autobahnen in Mitteldeutschland. Der Neuschnee brachte den Verkehr teilweise zum Erliegen.

Auf der A9 in Sachsen-Anhalt verunglückte ein Gefahrguttransporter. Der LKW war zwischen Naumburg und Droyßig beim Überholen ins Schleudern geraten und in die Leitplanke gekracht. Ein Anhänger kippte um, mehrere Behälter mit Chemikalien schlugen leck. In den Behältern befanden sich nach Angaben der Polizei eine Natriumhydroxidlösung sowie eine Säure. Diese beiden Substanzen haben derart reagiert, dass eine Giftgaswolke entstanden ist, unter anderem soll sie Chlorgas enthalten haben. Laut Polizei wurden acht Personen im Klinikum Weißenfels stationär behandelt. Der Lkw-Fahrer sowie sieben andere Autofahrer waren in die Gift-Wolke geraten.

Am Sonnabendvormittag haben sich an der Unfallstelle Mitarbeiter des Umweltamtes Burgenlandkreis, der Feuerwehr, der Autobahnmeisterei, der Autobahnpolizei und der Wasserwirtschaft getroffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Dabei wurde festgelegt, dass vor einer Entscheidung über die Bergung der Chemikalien und der vom Laster gefallenen Behälter ein Ingnieurbüro klären soll, um welche Substanzen es sich überhaupt handelt. Laut Feuerwehr hat ein Behälter zirka 1.000 Liter Natriumhydroxid enthalten und der andere ebenfalls etwa 1.000 Liter einer Säure. Welche das war, ist derzeit noch unklar.

Weil der Wind die Wolke in östlicher Richtung über die Autobahn trieb, musste in der Nacht auch die Gegenfahrbahn gesperrt werden. In den beiden Orten Roda und Weickelsdorf wurden die Einwohner von einem Lautsprecherwagen aus aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Mittlerweile hat sich die Gaswolke aufgelöst. Die Chemikalien wurden von der Feuerwehr mit einem Chemikalienbinder abgedeckt, der dafür gesorgt hat, dass die Masse gelartig wurde, um ein Einsickern ins Erdreich weitgehend zu verhindern.

Bei dem mehr als fünfstündigen Einsatz waren in der Nacht zum Sonnabend 186 Einsatzkräfte an der Autobahn im Einsatz, darunter 112 Feuerwehrleute verschiedener Wehren aus den Bereichen Wethautal und Weißenfels. Dazu kamen 68 Mitarbeiter des Rettungsdienstes sowie sechs Polizisten. 47 Fahrzeuge waren eingesetzt worden.

Die betroffene Richtungsfahrbahn München war bis kurz nach Mitternacht voll gesperrt. Anschließend wurden der linke und mittlere Fahrstreifen wieder freigegeben. Die Sperrung des rechten Fahrstreifens dauert an. Die Gegenfahrbahn war für gut drei Stunden gesperrt. An dem Lkw entstand ein Schaden von circa 18.000 Euro. Der Schaden an den Leitplanke beläuft sich nach ANgaben der Polizei auf 3.000 Euro.

Quelle : Mitteldeutsche Zeitung (erstellt 12.01.13, 09:07h, aktualisiert 13.01.13, 21:09h)


 



Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 01. März 2013 um 15:33 Uhr
 
Feuer auf dem Markt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: HKnochi   
Dienstag, den 24. Juli 2012 um 08:59 Uhr

 

Markt in Weißenfels
Auf dem Markt in Weißenfels brennt derzeit eine Dachgeschosswohnung. (FOTO:TORSTEN GERBANK)
WEISSENFELS/MZ/ANK. Feuerwehr-Großeinsatz auf dem Weißenfelser Markt. Dort ist am Montagabend eine Dachgeschosswohnung ausgebrannt. Das Feuer war kurz nach 18 Uhr bemerkt worden - während der Montagsdemonstration auf dem Platz. Dicker, schwarzer Qualm drang aus einem Dachfenster in dem Haus über der Gaststätte "Schultheiß". Die Feuerwehr rückte mit Mann und Maus aus. Etwa 140 Einsatzkräfte sind es gewesen. Die Polizei sperrte den Markt ab, damit Schaulustige sich nicht selbst in Gefahr bringen oder gar die Löscharbeiten behindern können. Das Deutsche Rote Kreuz baute ein Sanitätszelt auf. Noch während der Löscharbeiten mussten die ersten Feuerwehrmänner mit Verdacht auf Rauchvergiftung oder Kreislaufproblemen behandelt werden, zudem ein Hausbewohner, dessen Medikamente im Verlauf des Feuers vernichtet worden sind. Als der Brand ausbrach, hat sich nach bisherigen Informationen niemand in der Wohnung unterm Dach befunden. Allerdings mussten fünf Bewohner das Haus verlassen. Auch die benachbarten Häuser wurden evakuiert.

 

Die Feuerwehr griff die Flammen sowohl von der Marktseite aus an als auch von der Fischgasse aus. Kreisbrandmeister Hans Schubert bezeichnete den Einsatz als schwierig. "Weil es sich um alte Häuser handelt, da gibt es viele Nischen und Ecken", sagte er. Zur Brandursache gab es am Abend noch keine Informationen. "Da rücken am Dienstag Spezialisten an, um zu ermitteln", so Jörg Bethmann, Sprecher der Polizei.

 

Heike Demir (38) gehörte zu jenen, die das Geschehen fassungslos verfolgten. "Das ist traurig und kann leider jeden treffen", sagte sie mit Blick in den Rauch. "Hoffentlich ist da niemand mehr drin", fügte sie leise hinzu. Ähnlich äußerte sich Daniel Binder-Nagel: "Schlimm." Derweil rannte ein junger Mann auf die Einsatzkräfte zu. "Es ist unsere ganze Wohnung, die da brennt. Retten Sie, was zu retten ist", flehte er, "wir haben doch nur so wenig Geld."

 

Und Thomas Hartmann wird demnächst erstmal nicht mehr viel verdienen, er ist Inhaber der Gaststätte "Schultheiß" und befürchtete eine Schließung "von mehreren Wochen. So wie das Löschwasser durchs Treppenhaus ins Lokal geflossen ist", so Hartmann. Andere Sorgen hatte der Einsatzleiter des Deutschen Roten Kreuzes, Bob Westphal: "Es ist total unvernünftig, dass die Schaulustigen teilweise mit ihren Kindern mitten im Rauch stehen." Augenblicke später zog die Polizei die Sperrung noch weiter vom Einsatzort weg.

 

Fotogalerie: Brand am Markt in Weißenfels

 

Quelle : Mitteldeutsche Zeitung (erstellt 23.07.12, 19:35h, aktualisiert 23.07.12, 21:57h)


 



Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 01. März 2013 um 15:36 Uhr
 
Weißenfelser Sommernächte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: HKnochi   
Dienstag, den 24. Juli 2012 um 08:58 Uhr

 

mit Baumann und Klausen (Schloss Neu Augustusburg Weißenfels)

 

Weißenfelser Sommernächte

 



Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 01. März 2013 um 15:41 Uhr
 
Jugendrotkreuz - Blutspendenaktion PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: HKnochi   
Samstag, den 31. März 2012 um 08:43 Uhr

 

Jugendrotkreuz - Blutspendenaktion
weiterhin gibt es de kompletten Flyer hier zum Downloaden: Flyer

 



 
«Heiko, kannst du das?» PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: HKnochi   
Mittwoch, den 22. Februar 2012 um 21:45 Uhr

 

Heiko Höer (Mitte)

Annett Hirscher (links) spricht mit Heiko Höer (Mitte) im DRK-Bus. (FOTO: MZ)

WEISSENFELS/MZ. Heiko Höer ist ein großer und kräftiger Mann. Dennoch: Der vergangene Sonnabend wird sich in seine Erinnerungen eingebrannt haben. Heiko Höer war es, der an diesem Abend die Leiche des fünfjährigen Mädchens aus der Saale holte. "Heiko, kannst du das?" wurde der Mann vor dem Einsatz gefragt. Diese Frage war wichtig. Seine Kameraden wussten: Höer ist selbst seit einem halben Jahr Vater eines Sohnes. Heiko Höer dachte nicht lange nach. Die Gefahr war zu groß, dass die Emotionen an ihn herantreten. Er stieg in seinen Tauchanzug, vertraute auf seinen Schutzmechanismus und tat das, was getan werden musste. "Ich habe nur funktioniert", sagt er an diesem Mittwoch, während er seinen Sohn im Arm hält. "Ich habe mir vorgestellt, dass es eine Übung ist", erklärt er.

Es war das erste tote Kind, welches er barg. Heiko Höer redet über das Erlebte kaum. Aber in seinem Gesicht ist zu erkennen, dass es zu den schwersten Aufgaben in seinem Leben gezählt haben muss.

"Er hat absolut professionell gehandelt", sagt Annett Hirscher. Sie leitet die Notfallbegleitung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in der Saalestadt. Vielleicht benötigte der Mann wegen der Professionalität kein Gespräch mit einem dieser Ehrenamtlichen. Annett Hirschers Telefon klingelt in diesen Tagen oft. Der Gesprächsbedarf der Einsatzkräfte, die nach dem noch vermissten sechsjährigen Jungen suchen, nimmt zu. In diesen Gesprächen finden die Fachleute bei den Rettern heraus, wo sich die Gefühle aufgestaut haben. Wenn sie nicht mehr helfen können, wird an einen Spezialisten weiter vermittelt.

"In dieser Situation kann sich alles in alle Richtungen entwickeln", sagt Annett Hirscher. Wichtig ist, dass sowohl Helfer als auch Notfallbegleiter nicht selbst Opfer dieses Dramas werden. Deshalb treffen sich die Begleiter und verarbeiten in eigenen Gesprächen die Gespräche, die sie mit den Rettungskräften geführt haben. Annett Hirscher weiß auch, warum die Menschen so erschüttert reagieren. "Kinder sind schutzbedürftig. Wenn ein Kind stirbt, wird außerdem die natürliche Reihenfolge unterbrochen. Damit kann der Mensch nur sehr schwer umgehen", sagt sie.

Heiko Höer findet den nötigen Abstand in seiner Arbeit auf der Weißenfelser Bowling-Bahn, sagt er. Am Sonnabend wird er wohl wieder für das DRK bei den Suchtrupps dabei sein, um endlich den Jungen zu finden. Ehrenamtlich - so wie auch die Notfallbegleiter um Annett Hirscher.

 

Quelle : Mitteldeutsche Zeitung (VON ANDREA HAMANN, 22.02.12, 20:25h, aktualisiert 22.02.12, 20:40h)



Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 01. März 2013 um 15:32 Uhr
 
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