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Allgemeines
2.500 Liter Öl brennen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: HKnochi   
Montag, den 06. Februar 2012 um 10:12 Uhr
VON ANDREA HAMANN, 05.02.12, 18:53h, aktualisiert 05.02.12, 19:28h
Brand
Dieses Haus ist am Sonntag in Brand geraten. (FOTO: PETER LISKER)
SCHKORTLEBEN/MZ. Feuerwehrgroßeinsatz in Schkortleben - an diesem Sonntag wird gegen 16 Uhr der Alarm ausgelöst. Die Information lautet "Brand in einem Wohnhaus". Wenige Minuten später sind zehn Feuerwehren vor Ort. Etwa hundert Kameraden aus Burgwerben, Storkau, Pettstädt, Weißenfels, Großkorbetha, Schkortleben, Kriechau, Zorbau, Leißling und die Fernmeldetruppe aus Sössen rücken an. Schon bald muss Leißling wieder abrücken. Sie werden zu einem Verkehrsunfall gerufen, bei dem sie eine eingeklemmte Person retten müssen. Die anderen Brandbekämpfer übernehmen die Aufgabe ihrer Kollegen.

Die erste Information lautet, dass ein oder zwei Öltanks mit etwa 2 500 Litern Inhalt in Brand geraten sind. Sie stehen in einem Anbau, der als Heizungskeller dient. Wahrscheinlich hatte der Hausbewohner einen Heizlüfter davor gestellt, damit die Tanks nicht einfrieren. Das Haus, in dem sich zwei 70 Quadratmeter große Wohnungen befinden, und der Dachstuhl fangen Feuer. Der Bewohner merkt nicht, was sich in seinen vier Wänden abspielt. Er schläft, will später zur Nachtschicht. Er wird gerettet, denn Nachbarn bemerken das Unglück rechtzeitig und rufen die Feuerwehr. Nicht nur das. Sie verteilen während des Einsatzes beherzt Tee an die Wehrmitglieder. Knapp eine Stunde später entspannt sich die Lange langsam. Das Feuer ist gelöscht. Der Dachstuhl ist völlig ausgebrannt. Es riecht brenzlig und nach Öl. Tausende Ziegelsteinscherben liegen zwischen Löschwasser und Feuerwehrschläuchen. Das Haus ist unbewohnbar, der Mann ohne Obdach. Die erste Einschätzung der Kameraden und der Polizei lautet, dass die Höhe des Schadens etwa 50 000 Euro beträgt.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

 

Eigenteil:

Auch das DRK hat Anteil an diesem Großeinsatz. Gegen 17:30 Uhr kam die Nachalarmierung und der Einsatzbefehl als Betreuungsdienst zu wirken. Zuerst nur Tee für alle beteiligten Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten her, kurze Zeit später noch die Nachmeldung: "Warme Suppe wird gebraucht!".

Nach kurzer Vorlaufzeit wurden alle Beteiligten mit einer wärmenden Tasse Tee und einer stärkenden Suppe versorgt.



Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 01. März 2013 um 15:42 Uhr
 
Feuer bei Nacht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: HKnochi   
Samstag, den 24. Dezember 2011 um 10:06 Uhr

 

Brand
Mehrere Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. (FOTO: PETER LISKER)
WEISSENFELS/MZ/ZE. Am späten Donnerstagabend ist es in einem Wohnhaus in der Weißenfelser Burgstraße zu einem Brand gekommen. Vierzehn Bewohner mussten während der Löscharbeiten in Sicherheit gebracht worden. Laut Angaben flohen sie über das Dach in ein benachbartes Wohnhaus. Andere wurden mit Drehleitern gerettet. Drei weitere Bewohner, die mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus kamen, konnten dieses nach einer kurzen Behandlung wieder verlassen.

Laut Angaben war ein Großaufgebot der Feuerwehr Weißenfels und acht umliegenden Ortschaften vor Ort. Insgesamt waren 82 Feuerwehrmänner im Einsatz. Die Ermittler gehen von einem besonders schweren Fall von Brandstiftung aus.

 

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung(Stand 22.12.11, 23:59h, aktualisiert 23.12.11, 08:36h)

 



Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 01. März 2013 um 15:44 Uhr
 
Absicherung Motocross in Teuchern PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: HKnochi   
Dienstag, den 13. September 2011 um 16:18 Uhr

 

10. Lauf der Thüringenmeisterschaft

Der Motocross-Club Teuchern war am 10./11.09.2011 der Veranstalter zum 10. Lauf der Thüringer Motocross Meisterschaft. Zu dieser Veranstaltung beauftragte uns der Motocross-Club Teuchern mit der sanitätsdienstlichen Absicherung des Events.

Sonne und warme Temperaturen bildeten am Samstag und Sonntag das beste Rennwetter zum Dröhnen der Motoren im „ Kessel zu Teuchern“. Viele Zuschauer verfolgten mit Spannung-Pur das freie Training und das anschließende Rennen, bei dem die Fahrer imposante Sprünge hinlegten.  Nach den Richtlinien des Thüringer Motorsport Bund e.V. stellten wir jeweils an beiden Renntagen    2 Rettungswagen mit entsprechendem Personal also 1 Rettungsassistent und 1 Rettungssanitäter sowie 1 Notarzt bereit.

Dass die Wettkämpfe sich auf höchst fahrerischem Niveau bewegen zeigten die Fahrer an diesen Tagen anschaulich.

 

Wir wünschen allen Fahrern weiterhin „Fair Fights“ für die Saison 2011.

 



Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 13. September 2011 um 16:26 Uhr
 
Gestrandet in Weißenfels PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: HKnochi   
Montag, den 06. Juni 2011 um 00:00 Uhr
VON ANDREAS RICHTER, 27.05.11, 21:37h, aktualisiert 27.05.11, 22:08h

DRK-Helfer kümmern sich an der Turnhalle am Kloster um die französischen Schüler, die eine Buspanne auf der Autobahn aufgehalten hat. (FOTO: PETER LISKER)

WEISSENFELS/MZ. Um 3.03 Uhr geht am Freitagmorgen bei Henri Knochenhauer der Piepser. Der junge Sanitätshelfer vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) ist sofort hellwach. Er erhält die Nachricht: Ein Bus mit 53 Schülern aus Frankreich ist auf der Autobahn bei Weißenfels liegen geblieben. Die Reparatur wird länger dauern.

Wenig später treffen sich die ersten Helfer vom DRK in der Zentrale in der Leopold-Kell-Straße, danach fahren sie zur Lagebesprechung an die Autobahn. Dort sind die Schüler alle wohlauf, fühlen sich allerdings, wie man sich eben fühlt mitten in der Nacht nach einem anstrengenden und erlebnisreichen Tag. Die 13- bis 15-Jährigen waren auf Klassenfahrt in Berlin, sind nun auf ihrer Zwölf-Stunden-Reise von der Hauptstadt zurück ins nordostfranzösische Nancy (Lothringen). "Plötzlich waren da laute Geräusche zu hören. Wir waren erst einmal ziemlich aufgeschreckt", schildert Lehrerin Laurie Thermes später jene Sekunden, als der Bus eine halbe Stunde vor Mitternacht plötzlich streikt.
Für Kai Siemon, den Leiter Technik beim DRK-Kreisverband, Marius Hantscher, Susanne Foret und einige andere Mitglieder beim Roten Kreuz wird schnell klar: Hier muss geholfen werden. Und die Maschinerie läuft an. Die Feuerwehr sorgt dafür, dass die Turnhalle am Kloster aufgeschlossen wird. Die Regionalverkehrsgesellschaft stellt einen Bus bereit, um die gestrandeten Franzosen nach Weißenfels zu fahren. Die rund zehn Helfer vom DRK legen in der Turnhalle Matten aus, holen Decken herbei und kochen Tee. Später am Morgen kommt ein Fahrzeug der Bäckerei Bobolowski vorbei und bringt frische Brötchen mit.
Nach einigen Stunden Schlaf in der Turnhalle am Kloster ist Laurie Thermes sichtlich beeindruckt: "Viele Helfer haben uns das Leben leicht gemacht. Wir sind allen wirklich sehr dankbar dafür." Ihre Dankbarkeit will unbedingt auch Helene Rouillon loswerden. Die zierliche 14-Jährige lernt seit sechs Jahren die deutsche Sprache. "Unser Bett war bequem und das Frühstück sehr lecker", sagt sie in gutem Deutsch und erntet heftiges Kopfnicken von ihren Mitschülern, die sich nach einer kurzen Nacht vor der Turnhalle versammelt haben. Vier Tage lang waren die Jugendlichen in Berlin, hatten dort tolle Erlebnisse. Da konnte noch keiner ahnen, dass die Rückfahrt nach Frankreich aufregende Stunden bereithält.
Kurz nach halb elf fährt am Freitag der reparierte Bus in der engen Saalstraße vor. Henri Knochenhauer sperrt mit der roten Kelle für kurze Zeit den Verkehr. Dann sind die Franzosen auch schon im Bus verschwunden. Doch noch einmal öffnen sich die Vorhänge. Und die Schüler winken ihren Helfern zu.


Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 01. März 2013 um 15:45 Uhr
 
Massenunfall fordert ein Todesopfer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Sebastian N.   
Freitag, den 24. Dezember 2010 um 00:27 Uhr
Massenkarambolage
Am Donnerstagnachmittag ist es auf der Autobahn A9 bei Weißenfels zu einer Massenkarambolage gekommen. (FOTO: PETER LISKER)

WEISSENFELS/MZ/ARI. Bei einer Massenkarambolage auf der Autobahn 9 bei Weißenfels im Burgenlandkreis ist Donnerstagnachmittag ein Mann ums Leben gekommen. Mehr als 50 Fahrzeuge, darunter vier Lastkraftwagen, waren bei dichtem Nebel in eine Unfallserie auf nasser Fahrbahn verwickelt. Zwölf Menschen wurden dabei verletzt, eine Person schwer. Zur Identität des Unfallopfers und zum Auslöser der Massenkarambolage konnte die Polizei noch keine Angaben machen.

Die meisten Autofahrer waren auf der viel befahrenen Nord-Süd-Route auf dem Weg in die Weihnachtsferien. Allein mehr als 70 Feuerwehrleute aus Weißenfels und umliegenden Orten waren mehrere Stunden vor Ort, um die ineinander verkeilten Fahrzeuge zu bergen. Zwölf Rettungswagen, drei Notärzte und Notfallseelsorger kümmerten sich um Verletzte und Unfallbeteiligte. Das Rote Kreuz baute ein Zelt auf, um Verletzte und Traumatisierte behandeln zu können. "Es ist schlimm. Einen solchen Einsatz habe ich noch nicht erlebt", sagte Henri Knochenhauer, während er sich entlang der rund 300 Meter langen Unfallstrecke ein Bild über den Zustand der Autofahrer verschaffte. Auf der Autobahn in Richtung München bildete sich ein zehn Kilometer langer Stau. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Bergung der Fahrzeuge dauerte bis in die Abendstunden an.

Schnee und Eisregen haben deutschlandweit für Behinderungen gesorgt. Die größten Probleme gab es am Nachmittag auf der A 1 zwischen Hamburg und Bremen sowie auf der A 2 zwischen Magdeburg und Hannover. Dort stauten sich die Autos auf bis zu 20 Kilometer Länge. In Niedersachsen durften auf einigen Abschnitten auf der A 2 und der A 39 keine Lastwagen mehr fahren. Entspannung indes herrschte an den großen deutschen Flughäfen: Frankfurt (Main) meldete fast Normalbetrieb. Gleiches galt für Berlin Tegel und Schönefeld.

Fotogalerie: Massenkarambolage bei Weißenfels

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Quelle: Mitteldeutsche Zeitung



Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 01. März 2013 um 15:48 Uhr
 
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