Donnerstag, 19 Apr 2018
Du bist hier: Start Aktuell 2.500 Liter Öl brennen

Hauptmenü

Anmeldung



Wer ist online

Wir haben 22 Gäste online
2.500 Liter Öl brennen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: HKnochi   
Montag, den 06. Februar 2012 um 10:12 Uhr
VON ANDREA HAMANN, 05.02.12, 18:53h, aktualisiert 05.02.12, 19:28h
Brand
Dieses Haus ist am Sonntag in Brand geraten. (FOTO: PETER LISKER)
SCHKORTLEBEN/MZ. Feuerwehrgroßeinsatz in Schkortleben - an diesem Sonntag wird gegen 16 Uhr der Alarm ausgelöst. Die Information lautet "Brand in einem Wohnhaus". Wenige Minuten später sind zehn Feuerwehren vor Ort. Etwa hundert Kameraden aus Burgwerben, Storkau, Pettstädt, Weißenfels, Großkorbetha, Schkortleben, Kriechau, Zorbau, Leißling und die Fernmeldetruppe aus Sössen rücken an. Schon bald muss Leißling wieder abrücken. Sie werden zu einem Verkehrsunfall gerufen, bei dem sie eine eingeklemmte Person retten müssen. Die anderen Brandbekämpfer übernehmen die Aufgabe ihrer Kollegen.

Die erste Information lautet, dass ein oder zwei Öltanks mit etwa 2 500 Litern Inhalt in Brand geraten sind. Sie stehen in einem Anbau, der als Heizungskeller dient. Wahrscheinlich hatte der Hausbewohner einen Heizlüfter davor gestellt, damit die Tanks nicht einfrieren. Das Haus, in dem sich zwei 70 Quadratmeter große Wohnungen befinden, und der Dachstuhl fangen Feuer. Der Bewohner merkt nicht, was sich in seinen vier Wänden abspielt. Er schläft, will später zur Nachtschicht. Er wird gerettet, denn Nachbarn bemerken das Unglück rechtzeitig und rufen die Feuerwehr. Nicht nur das. Sie verteilen während des Einsatzes beherzt Tee an die Wehrmitglieder. Knapp eine Stunde später entspannt sich die Lange langsam. Das Feuer ist gelöscht. Der Dachstuhl ist völlig ausgebrannt. Es riecht brenzlig und nach Öl. Tausende Ziegelsteinscherben liegen zwischen Löschwasser und Feuerwehrschläuchen. Das Haus ist unbewohnbar, der Mann ohne Obdach. Die erste Einschätzung der Kameraden und der Polizei lautet, dass die Höhe des Schadens etwa 50 000 Euro beträgt.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

 

Eigenteil:

Auch das DRK hat Anteil an diesem Großeinsatz. Gegen 17:30 Uhr kam die Nachalarmierung und der Einsatzbefehl als Betreuungsdienst zu wirken. Zuerst nur Tee für alle beteiligten Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten her, kurze Zeit später noch die Nachmeldung: "Warme Suppe wird gebraucht!".

Nach kurzer Vorlaufzeit wurden alle Beteiligten mit einer wärmenden Tasse Tee und einer stärkenden Suppe versorgt.



Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 01. März 2013 um 15:42 Uhr